Partnerautoren

Gabi Latz

Achterbahn

Schon als Teenager standen zu viele Fettnäpfchen in meinem Weg. An keinem kam
ich vorbei, ohne reingetreten zu sein. Mein Körper. Ärger von Anfang an. Wegbegleiter
Jo-Jo-Effekt, Abführtropfen.


Meine Haare. Störrisch,ungeschmeidig schossen sie aus der Kopfhaut, eins gerade,
das andere in einer undefinierten Locke. Pubertät. Misslungene Zungenküsse und
Liebeskummer begleiteten mich beim Erwachsenwerden. Trost fand ich in Gummi-
bärchen, klagte ihnen mein Leid bevor ich sie aß. Besessen, Fehler zu wiederholen,
begann ich einen neuen Lebensabschnitt. Aus Jungs wurden Männer, der Liebes-
kummer der gleiche.


Die Flucht ins Ausland versetzte mich in einen Schockzustand. Körper und Geist hat-
ten sich an einen unzufriedenen Zustand gewöhnt. Es wurde farbig, laut, unruhig.
Unerträglich, entschied mein Körper. Immer wieder Höhen und Tiefen. Von einem
Looping in den anderen. Kurz auf einer Geraden und wieder hinein in ein wei-
teres Gefühlschaos. Keine Gelegenheit auszusteigen. Das Leben anstrengend,
doch ich war süchtig danach. Wertvolle Lebenserfahrung umzusetzen schlug fehl. Ich
schlitterte von einem Desaster ins andere. Eine Fahrt auf der Achterbahn, die nicht auf-
zuhören schien.

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S. de S.A. Pires

Paschkes reisen wieder!

Antonia-Petra Paschke 31 Jahre, Erzieherin, verliert den Arbeitsplatz, auch ihre Beziehung
scheitert kläglich.
Aus der Not heraus zieht sie zurück ins Hermsdorfer Elternhaus. Dort erwartet sie neben
der pubertierenden Schwester der Rest des abwechslungsreichen Berliner Familienclans.
Da beschliesst Vater Paschke Familienurlaub. Vier Wochen in einem Ferienhaus in Däne-
mark mit Mama, Papa, Oma, Onkel, Tante, einem fetten Kater, Kanaries und Co.
Dieser turbulente Urlaub bleibt weder bei den "lieben" Familienangehörigen noch bei
Antonia ohne Folgen.

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Fritz P. Schaller

Mantanens Wahrheit

„Vernehmt meine Story. Angeblich erlag Mama im Pariser mikrobiologischen Labor einem
Immunschock. Aber was war die Wahrheit? Wer hatte ein Interesse, zu vertuschen? Viele
mussten mehr wissen.“
An Esthers Geburtagsparty erzählt Marc, wie er einen heissen Sommer lang nach der Wahr-
heit gejagt hat. Der Tod der renommierten Aids-Forscherin war in der Tat ein unmöglicher;
die Ungewissheit für ihren Sohn auch gar nicht auszuhalten. Die Mitwisser hatten kein Recht,
sich zu entziehen. Denn in der Unwahrheit konnte Marc niemals glücklich werden. Darin
stimmt ihm seine ganze Abiturklasse zu. Und sie hätte verstanden, wenn Marc gnadenlos ab-
gerechnet hätte.
Mantanens politisch wacher, philosophisch bohrender Geist verbindet sich in dieser Geschichte
mit abgründigen menschlichen Leidenschaften, mit Obsessionen und Lebenslust. Marc spürt in
sich den Mut zu einer Performance, worüber die Menschen staunen noch werden.
 

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Das sechste Zeichen

In einer Jauchegrube im kleinen Bauerndorf Bachweid wird eine Leiche gefunden. Die
junge, unerfahrene Kommissarin Lena Sadini, muss den Fall übernehmen. Die Ermittlungen
im bäuerlichen Milieu sind für sie nicht leicht und zeigen auch dort, an diesem idyllischen
Ort, menschliche Schwächen auf. Durch die Liebe zum mysteriösen Chef der "Gemeinschaft
der sechs Zeichen", gerät sie in eine unmögliche Situation, an der sie fast zerbricht. Kann
sie dessen Liebesbeteuerungen trauen, oder missbraucht er sie nur, um das Verbrechen
zu vertuschen?

Ein spannendes Krimi - Drama, mit mystischem Einschlag, das sich im schweizerischen
Emmental abspielt.

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Silvia Kirschner

Die Geschichte eines Mädchens

Wie eine Jugendliche ihre Depressionen überwindet

Mit Tränen, die vor Kummer nicht ans Tageslicht kommen, mit Gefühlen, die im Dunkeln
verschlossen bleiben, hat Maria zu kämpfen. Von Kindheit an muss sie immer wieder
düsteren Stimmungen widerstehen. Maria verdrängt diese, um ihrer Familie und ihren
Freunden weiterhin das immer lustige und einfallsreiche Mädchen vorzuspielen, das alle
so lieben. Doch die Schauspielerei zehrt an ihren Kräften. Immer öfter wird sie nun auch
von körperlichen Problemen heimgesucht, deren Ursachen unklar bleiben. Der wahre Grund:
Maria leidet an chronischen Depressionen. Schliesslich versucht sie den Druck auf ihrer
Seele zu kompensieren und es kommt so, wie es wohl kommen musste: sie fügt sich selbst
Verletzungen zu...

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